Junioren des DJK/TV Oppum nehmen über Ostern an einem Turnier in Porto teil. Übernachtet wird auf Luftmatratzen.

Einmal gegen den Nachwuchs des FC Barcelona oder von Paris St. Germain spielen, davon träumen derzeit die A-Jugendlichen der Spielgemeinschaft DJK/TV Oppum. Die Möglichkeit dazu könnten die 16- bis 19-jährigen Handballer über Ostern bekommen. Gestern machte sich das Oberligateam zum „Hand Gaia 2018“, einem dreitägigen internationalen Turnier, auf den Weg nach Porto.

Trainer Legermann: Wollte den Jungs ein Zückerchen bieten 

Ralf Legermann, Trainer der Oppumer A-Jugend, war der Ideengeber: „Meine Mannschaft hat als eine der jüngsten Teams bislang eine respektable Oberligasaison gespielt. Ich wollte den Jungs ein Zückerchen bieten, als Anerkennung und als Ansporn für die kommende Spielzeit.“ Seit langem im Handballgeschäft unterwegs, hat Legermann via Internet die Ausschreibung gesehen. Einige Telefonate und Mails folgten, schon war die Teilnahme perfekt. Mit einigen Sponsorengeldern und finanzieller Unterstützung der Eltern wurde die Mannschaftskasse aufgefüllt.

Schicke Mannschaftsjacken für den Flug und das Kulturprogramm, dazu ein nagelneuer Trikotsatz für das Turnier, bedruckt mit der Silhouette von Porto, gehören zum Equipment. Die Vorfreude auf den viertägigen Trip nach Portugal steigt von Training zu Training. 64 Mannschaften spielen in der Vorrunde, den Rückflug haben die Oppumer knapp drei Stunden nach dem Finale gebucht. Teammanager Guido Schumann hat einen straffen Reiseplan ausgearbeitet, der eine Bootsfahrt auf dem Douro ebenso beinhaltet, wie den Besuch einer Weinkellerei – Portwein eben.

Die Mannschaft wird zu mehreren Spielstätten reisen 

Ralf Legermann ist gemeinsam mit Oliver Nauen für die sportlichen Belange zuständig. Beide erwarten ein Hallen-Hopping für die Turnierspiele, durch sechs Arenen, über Porto verteilt. Legermann sagt: „Das Turnier ist perfekt organisiert, uns steht ein Bus-Shuttle zur Verfügung, lange Fußwege wird es nicht geben. Wir können uns auf den Sport konzentrieren.

Die deutschen Farben vertritt neben den Oppumern noch der Bundesliga-Nachwuchs des SC Magdeburg, die Füchse aus Berlin sagten kurzfristig ab. Lediglich mit der Übernachtung gab es ein kleines Problem. Da die zunächst gebuchte „Jugend-Residenz“ zu weit außerhalb lag, einigten sich Betreuer und Mannschaft darauf, nahe der Spielstätten auf Luftmatratzen in einer Schule zu übernachten. Sportlich wollen die Opumer A-Jugendlichen nach dem Turnier ebenfalls hoch hinaus. Für die nächste Saison lautet das Ziel, die Qualifikation für die Nordrheinliga.

Quelle: WZ Von Peter Schroers

Das Foto wurde uns freundlicherweise von Dirk Jochmann zur Verfügung gestellt