Die A-Jugend-Handballer haben beim internationalen Turnier in Porto viel Härte und schwere Bedingungen erfahren.

Die internationalen Trikots sind getauscht, der elfte Platz bei der Turnier-Premiere unter 16 Mannschaften ist abgehakt. Viel beeindruckender waren jedoch die Erfahrungen, die Trainer Ralf Legermann und seine Handball-A-Jugend der JSG DJK TV Oppum beim internationalen „Hand Gaia“-Turnier in der portugiesischen Küstenstadt Porto sammeln konnten: „Die Bedingungen in den Hallen waren schon gewöhnungsbedürftig, vor allem die Spielflächen waren extrem hart, teilweise aus Holz. Auch die Schiedsrichter waren viel großzügiger als in Deutschland. Außerdem gingen die gegnerischen Teams mit einer größeren Härte zur Sache, als wir es aus der Oberliga gewöhnt sind.“

Im Halbfinale ist der Traum von einer guten Platzierung beendet

Mit Unterkunft, Betreuung und dem Kulturprogramm in Porto waren Legermann und sein Betreuerteam dagegen sehr zufrieden. Ausnahmslos auf portugiesische Mannschaften trafen die Oppumer in der Gruppenphase und lieferten gleich zum Auftakt gegen den späteren Turnierzweiten, der Mannschaft des FC Porto, ein großes Spiel ab. Erst mit dem Schlusspfiff kamen die Gastgeber zum 21:20 Siegtreffer, nachdem die Oppumer ihrerseits erst wenige Sekunden zuvor ihre Siegchance vergeben hatten. Nach einem 29:25-Erfolg über Gondomar und einem 17:32 gegen ABC Braga zeigten die Oppumer in der Finalrunde beim 32:19 gegen ADA Maia/Ismai eine starke Leistung. Doch nach einem 22:29 gegen Academico FC war im Semifinale der Traum von einer guten Platzierung vorbei. Im Spiel um Platz elf schlugen die Krefelder später dann die zweite A-Jugend Mannschaft von Paris St. Germain mit 29:17.

Quelle: WZ Von Peter Schroers